12. März 2026
Seit zwei Tagen ist unsere Katze Flocke spurlos verschwunden, und unsere Sorgen wachsen von Stunde zu Stunde. So lange war sie noch nie weg. Heute Morgen habe ich mir das Fahrrad geschnappt, um erneut nach ihr zu suchen –ich wollte nichts unversucht lassen. Mein Blick viel auf den Schuppen, und spontan entschied ich, ihn noch einmal gründlich zu durchsuchen. Kaum öffnete ich die Tür, stieg mir ein seltsamer Geruch in die Nase. Es roch fremd, irgendwie anders als sonst. Ich begann genauer hinzuschauen und entdeckte schließlich die Spuren eines Tieres. Könnten das etwa die Hinterlassenschaften von Flocke sein? Doch weder ein Geräusch noch eine Bewegung verrieten ihre Anwesenheit. Ich beschloss, ganz sicherzugehen und begann, die schweren Heu-Säcke zur Seite zu räumen. Und da war sie! Flocke saß tatsächlich hinter den Säcken – lebendig, aber sichtlich verwirrt. Ihr Blick sprach Bände; sie wirkte genauso überrascht wie ich, als hätte sie selbst nicht damit gerechnet, hier gefunden zu werden. Die Erleichterung war riesig. Vorsichtig lockte ich sie ins Haus, und nach kurzem Zögern folgte sie mir. Kaum angekommen, stürzte sie sich sofort auf ihr Futter und verdrückte einen ordentlichen Happen – offensichtlich hatte sie ordentlich Hunger angesammelt. Es bleibt ein Rätsel, warum sie so still war. Sicher hat sie mich gehört, schließlich war ich in den letzten Tagen mehrmals im Schuppen und hatte sogar nach ihr gerufen. Was auch immer der Grund war, wir sind einfach nur froh, dass sie wieder da ist. Doch eines ist klar: Mit Katzen kann man nie sicher sein. Sie bleiben stets ein kleines Rätsel auf vier Pfoten – genau das macht sie wohl auch so besonders. Hoffen wir einfach, dass sie jetzt erst einmal in der Nähe bleibt!

